Beschreibung
Ab 1890 drängten sich gekrönte Häupter und Berühmtheiten im Grand Hotel du Cap. Das luxuriöse und komfortable Hotel entspricht in jeder Hinsicht den Ansprüchen dieser vornehmen Klientel, die es von Dezember bis März frequentiert. Heute ist es ein Miteigentum.
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Das Grand Hôtel du Cap-Martin ist ein ehemaliges Luxushotel in der Gemeinde Roquebrune-Cap-Martin im Departement Alpes-Maritimes in Frankreich.
Am 29. März 1889 erwarb George Calvin White, der Erfinder des Whiskys „Black and White“, das Anwesen Cap-Martin für 575.000 Goldfranken. Bis dahin war es ein Jagdgut gewesen, das in den Jahren zuvor mehrmals den Besitzer gewechselt hatte. Das Gelände ist sehr hügelig. Doch ab 1896 ermöglichte eine Küstenstraße eine bequeme Anbindung an den Bahnhof von Menton.
Eine englische Aktiengesellschaft, die Cap Martin Hotel Limited, erwirbt 13 Hektar davon und lässt das Grand Hôtel du Cap vom dänischen Architekten Hans-Georg Tersling errichten, der bereits mehrere Luxushotels und Villen an der Côte d’Azur gebaut hatte. Die Bauarbeiten begannen 1890 an der Landzunge. Ein erster Bauabschnitt wurde 1891 fertiggestellt. Später kamen zwei Flügel hinzu. Der Westflügel, der längste, beherbergt die Luxussuiten für hochrangige Gäste: Kaiser Franz Joseph I. von Österreich, seine Gattin Elisabeth von Österreich, bekannt unter dem Namen Sissi, und die ehemalige Kaiserin Eugénie.
Das Hotel bot 1904 zwischen Mitte November und Ende April 250 bis 300 Zimmer an. Zum Bahnhof von Menton gelangte man zunächst mit Pferdekutschen, später mit Automobilen. Es wurde sogar eine Straßenbahn gebaut.



