Beschreibung
Mit Malerei, Bildhauerei, Zeichnung, Keramik und Wandteppichen erschafft Hervé Di Rosa ein farbenfrohes, freies und fröhlich-subversives Universum.
Seit den 1980er Jahren entwickelt er ein reichhaltiges, lebendiges und zutiefst einzigartiges Werk an der Schnittstelle zwischen Comic, Graffiti, Art Brut und Volkskunst aus aller Welt.
Die Ausstellung ist als Rundgang in drei Kapiteln konzipiert und zeichnet mehr als vierzig Jahre seines Schaffens nach, von den 1980er Jahren bis hin zu seinen jüngsten Werken, einschließlich der Werkzyklen, die aus Hervé Di Rosas Reisen rund um die Welt hervorgegangen sind. Sie beleuchtet den Reichtum eines sich ständig erweiternden künstlerischen Universums, das von vielfältigen Einflüssen und einem einzigartigen Blick auf visuelle Kulturen geprägt ist.
Hervé Di Rosa, 1959 in Sète geboren, ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen französischen Kunstszene. Ausgebildet an der École nationale supérieure des arts décoratifs in Paris, etablierte er sich bereits Anfang der 1980er Jahre als einer der Mitbegründer der Bewegung der „Figuration Libre“, insbesondere an der Seite von Robert Combas, Rémi Blanchard und François Boisrond. Sein Werk zeichnet sich durch ein facettenreiches Universum aus, das von hybriden Figuren und visuellen Erzählungen geprägt ist, die von der Populärkultur, Comics, volkstümlicher Bildsprache und den sogenannten „bescheidenen Künsten“ inspiriert sind. Schon sehr früh entwickelte er einen grenzüberschreitenden Ansatz in der Malerei und setzte sich für formale und narrative Freiheit ein.
