Beschreibung
Anhand einer Auswahl von 70 Werken lädt diese Ausstellung dazu ein, das einzigartige Universum von Alexander Calder zu entdecken, in dem Farben, Bewegung und Gleichgewicht in einem entschieden innovativen künstlerischen Schaffen aufeinandertreffen.
Alexander Calder (1898–1976), eine Symbolfigur des 20. Jahrhunderts, ist bekannt für seine berühmten Mobiles und Stabiles – bewegliche Skulpturen, bei denen die Farben zu schweben scheinen, als hingen sie in der Luft. Sein Werk gilt als neue künstlerische Sprache, in der der Begriff des Gleichgewichts eine zentrale Rolle spielt.
Neben seinen Skulpturen entwickelte Alexander Calder ein umfangreiches Schaffen im Bereich der Zeichnung und Malerei auf Papier. Unter seinen bevorzugten Techniken nimmt die Gouache einen wesentlichen Platz ein, wobei seine Farbpalette oft mit den Grundfarben assoziiert wird. Später wurde die Lithografie zur logischen Fortsetzung seines grafischen Schaffens. Diese Technik gewann dank seiner Freundschaft mit Aimé und Marguerite Maeght, einem symbolträchtigen Paar der avantgardistischen Kunstszene und bedeutenden Kunstförderern, an Bedeutung.
Diese Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Fondation Maeght realisiert wurde, beleuchtet das bedeutende Werk von Alexandre Calder sowie seine Beziehung zum Ehepaar Maeght, dessen Unterstützung maßgeblich zur Bekanntheit seines Schaffens beigetragen hat.
Anhand einer Auswahl von 70 Werken aus der Sammlung präsentiert diese Ausstellung Gouachen, Lithografien, Bronzen, Tuschezeichnungen und Mobiles und offenbart so die ganze Vielfalt eines wegweisenden Künstlers, dem es gelang, Bewegung zu einem Kunstwerk und Gleichgewicht zu einer Kunstform zu machen.
In Zusammenarbeit mit der Fondation Maeght


