1986 gründete der damalige Student Jean-Pierre Blanc in seiner Heimatstadt die erste europäische Messe für junge Designer. Das Festival in Hyères soll die Arbeit junger Designer in den Bereichen Mode, Fotografie und Modeaccessoires unterstützen und fördern.
Jedes Jahr in der Villa Noailles organisiert sich das Festival um drei Wettbewerbe, Ausstellungen und Diskussionsrunden. An den Wettbewerben nehmen zehn Modedesigner (seit 1986), zehn Fotografen (seit 1997) und zehn Designer von Accessoires (seit 2017) teil, die von Fachjurys ausgewählt werden.
Die Kreationen der ausgewählten Kandidaten werden in Form von Modenschauen für den Modewettbewerb im Hangar de la Mouture in La Capte sowie in Form von Gruppenausstellungen für den Fotografie- und den Accessoires-Wettbewerb präsentiert.
Designer, Journalisten, Leiter von Stilbüros, Vertreter von Ministerien und Führungskräfte großer Marken unterstützen diese Initiative.
Einige wichtige Designer, die auf dem Festival entdeckt wurden: Viktor & Rolf, Gaspard Yurkievitch, Sébastien Meunier, Christian Wijnants, Henrik Vibskov, Richard René, Felipe Oliveira Baptista, Romain Kremer, Julien Dossena, Anthony Vaccarello, Tuomas Laitinen, Jean-Paul Lespagnard, Satu Maaranen, Kenta Matsushige, Louis-Gabriel Nouchi, Rolf Ekroth, Clara Daguin, Marine Serre, Botter, Ester Manas, Róisín Pierce, Ifeanyi Okwuadi, Igor Dieryck.
Dasselbe gilt für die Fotografie, deren erste Ausgabe 1997 von Camille Vivier gewonnen wurde. Es folgten Cécile Bortoletti, Olivier Amsellem und Sølve Sundsbo. Die Preisträger arbeiten mit der Villa Noailles zusammen, die bei ihnen Serien für Festivals in Auftrag gibt und ihnen Ausstellungen widmet.
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